Städtebaupreis für Wohnprojekt

Eßlinger Zeitung 29.11.2012

ESSLINGEN (red) - Die Stadt Esslingen und die Baugenossenschaft Esslingen sind mit einem Preis für das Mehrgenerationenprojekt auf dem Zollberg ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert, teilt die Stadtverwaltung mit. Im Rahmen des Städtebaukongresses der Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen und des Landes Baden-Württemberg überreichten Staatssekretär Klaus-Peter Murawski und Vorsitzender Tilmann Hesselbarth in Stuttgart den Preis an Christian Brokate, Vorstand der Baugenossenschaft, Peter Zürn, Vorsitzender des Bürgerausschusses, Projektarchitekt Dieter Raichle von der Project GmbH und an den Esslinger Stadtbaudirektor Daniel Fluhrer.

Laut Christian Brokate hat die Baugenossenschaft mit dem Mehrgenerationenwohnen ein innovatives und zukunftsfähiges Projekt realisiert, das weit über die Stadtgrenzen hinaus Vorbildcharakter hat. Für Peter Zürn ist die Auszeichnung Beleg dafür, „dass das jahrelange Engagement des Bürgerausschuss und aller Projektbeteiligten zu einem hervorragenden Ergebnis geführt hat.“ Den Zollberg sieht er mit den aktuell realisierten Projekten für die Zukunft gut aufgestellt. „Wenn, wie hier die Baugenossenschaft, der Bürgerausschuss, die Projektarchitekten und die städtischen Ämter an einem Strang ziehen, dann führt dies nicht nur zu hervorragenden Projekten, sondern auch zu besonderer Anerkennung“, meint Daniel Fluhrer.

OB Jürgen Zieger freut sich „über die bedeutendste Auszeichnung im Bereich des Städtebaus in Baden-Württemberg“. Er spricht von beispielhaften und funktionierenden Bausteinen zur Zukunftssicherung des Stadtteils. Von Seiten der Stadtverwaltung hatten vor allem das Amt für Sozialwesen und das Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt die Planungen begleitet. In der Laudatio zum Projekt heißt es unter anderem: „Das Mehrgenerationen-Wohnprojekt im Esslinger Stadtteil Zollberg ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch Nachkriegssiedlungen das Potenzial für eine zukunftssichere Weiterentwicklung haben.“ Das Projekt überzeuge durch die gelungene Verknüpfung räumlicher und sozialer Aspekte. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Beteiligten biete ein hohes Nachahmungspotenzial.

Artikel vom 29.11.2012 © Eßlinger Zeitung

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