Wie sieht das Interesse an Altenwohnungen aus?

Eßlinger Zeitung 11.12.2012

ES-WÄLDENBRONN: Förderverein Nord startet Fragebogenaktion zur Bebauung neben dem künftigen Pflegeheim

(bes) - Der Förderverein Esslingen Nord setzt sich dafür ein, dass neben dem Pflegeheim in Hohenkreuz am Standort Seracher Straße/Schlosswiesenweg, mit dessen Bau die Städtischen Pflegeheime Esslingen voraussichtlich im Herbst 2013 beginnen, Altenwohnungen entstehen. Welche Ansprüche hätten künftige Bewohner an dieses Wohnen? Das will der Förderverein jetzt mit einer Befragung herausfinden.

Noch gibt es keinen Beschluss für altengerechtes Bauen direkt neben dem Pflegeheim. Doch sowohl der Bürgerausschuss Wäldenbronn, Hohenkreuz, Serach und Obertal als auch der Förderverein machen sich dafür stark. Das Areal ist momentan noch im Besitz der Baugenossenschaft Esslingen, mit der die Stadt in Verkaufsverhandlungen steht. Wolfgang Drexler, Vorsitzender des Fördervereins, ist sicher, dass nicht nur die künftigen Bewohner des Pflegeheims aus den nördlichen Stadteilen kommen, sondern auch jene Senioren, die daneben altersgerecht wohnen wollten: „Ein Umzug fällt leichter, wenn man im gewohnten Lebensumfeld bleiben und soziale Beziehungen aufrecht erhalten kann.“Weil sich der Verein die ideelle und finanzielle Förderung und Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität gerade auch älterer Bewohner im Esslinger Norden auf die Fahnen geschrieben hat, wurde der Vorstand um Michael Ule, den Vorsitzenden des Stadtseniorenrats (SSR), und SSR-Vorstandsmitglied Wilhelm Scheuter erweitert. Die beiden sollen sich künftig schwerpunktmäßig um die Themen Altenwohnungen und Pflegeheim kümmern. In die Diskussion, wie das Konzept für altengerechte Wohnungen aussehen könnte, will sich der Förderverein intensiv einschalten.

Mieten oder kaufen

Dazu braucht er allerdings erst einmal eine Grundlage, wie die Wünsche potenzieller Bewohner aussehen. Deshalb hat er eine große Fragebogenaktion gestartet, die gestern bei einem Pressegespräch in der Alten Kelter in Wäldenbronn vorgestellt wurde. Erfragt wird bei Interessenten, ob ein Miet- oder Kaufinteresse an einer Wohnung besteht, wie viele Personen wann einziehen wollen und wie große die Wohnfläche sein sollte. „Vermutlich ist es das erste Mal, dass eine solche Erhebung gemacht wird, um den Bedarf zu erfahren“, vermutet Drexler. Dass das Interesse am Altenzentrum Nord insgesamt groß ist, hat nach Ansicht von Drexler eine Informationsveranstaltung eindrucksvoll gezeigt: „Da kamen rund 240 Leute, das war phänomenal.“

Wer den Fragebogen, aus dem Interessenten „keinerlei rechtliche Verpflichtungen, aber auch keine Rechtsansprüche entstehen“, zurückschickt, wird Ende Januar/Anfang Februar zu einer Veranstaltung eingeladen, bei der unter anderem neue Wohnformen im Alter vorgestellt werden. „Man kann auch darüber nachdenken, ob es in einem Teil der Bebauung neben dem Pflegeheim generationsübergreifendes Wohnen geben könnte“, sagte Michael Ule.

Wer sich für das Projekt interessiert, aber keinen Fragebogen erhalten hat, kann ihn anfordern unter Tel. 07 11/35 20 02 (Büro Drexler). Eingesandt werden müssen die ausgefüllten Fragebögen bis spätestens 23. Dezember an den stellvertretenden Vorsitzenden Fred Coschurba, Hölderlinweg 52, 73728 Esslingen.

www.foerderverein-nord.de

Artikel vom 11.12.2012 © Eßlinger Zeitung


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